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Oktober 2020

Die Auswirkungen der Coronapandemie auf den Wohnimmobilienmarkt! Gibt es mehr Zwangsversteigerungen?

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Aktuelle Markteinschätzung & persönliche Erfahrungen im Marktumfeld

Sören Heinz, Hagedorn & Partner: Entgegen der Annahme vieler Experten sind die Kaufpreise für Wohnimmobilien in den Großstädten bzw. Metropolregionen nicht eingebrochen, sondern das Gegenteil ist eingetreten. Die Preise haben sich teilweise massiv verteuert. Dabei war der Wohnimmobilienmarkt vor Corona schon stark nachgefragt und es gab jedes Jahr in Folge deutliche Preissteigerungen. Die Pandemie hat den Kaufpreisen noch einmal ein Schub verliehen, in einem Ausmaß mit dem so nicht unbedingt zu rechnen war. Mittlerweile steigen die Kaufpreise regional in gefragten Lagen sogar unterjährig.

Die Gründe hierfür sind klar und einfach darzustellen. Die Pandemie hat eine weltweite Schuldenorgie der Notenbanken ausgelöst. Insbesondere in den USA und in Europa haben die Zentralbanken massiv die Druckerpresse angeworfen und weitere geldpolitische Maßnahmen ergriffen, mehr als jemals zuvor (Gelddrucken hat noch nie ein Problem gelöst). Das bleibt nicht ohne Folgen. Viele Menschen fragen sich, wohin mit dem Geld? Soll -und Habenzinsen nahe Null, massive Liquiditätsmaßnahmen der EZB, Alternativlosigkeit bei der Geldanlage, zunehmende Inflationsrisiken und Verwahrentgelte auf Sichteinlagen (Konten) bei Banken sind für viele Menschen eine große Herausforderung. Hinzu kommt die Erbengeneration. Es wird in den kommenden Jahren unglaublich viel Vermögen vererbt und verschenkt. Wohin fließt das ganze Geld? Es zeigt sich ganz klar, es fließt zu einem Großteil in den Immobiliensektor und treibt die Märkte weiter. Die Liquidität im Markt ist immens. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Form von Bestands- und Neubauobjekten in den gefragten Metropolen ist riesig. Des Deutschen liebstes Kind ist nun einmal die Immobilie. Der Wunsch nach einem Eigenheim ist ungebrochen. So verwundert es nicht, dass die genannten Faktoren zu immer weiteren Preissteigerungen führen. Die Spirale dreht sich immer weiter nach oben.

Immobilien sind Sachwerte und diese sind in so einem Marktumfeld nun einmal besonders gefragt. Es gibt eine wahre Flucht in Sachwerte. Die Gründe sind mehr als nachvollziehbar. Gleichzeitig wird der Markt immer enger in der Form, dass immer weniger Kaufobjekte auf den Markt kommen.

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie bewirken also genau das Gegenteil. Und jetzt komme ich auf die Frage zurück, ob es aufgrund der gesamten Situation mehr Zwangsversteigerungen geben wird. Die Frage ist klar mit Ja zu beantworten, denn es ist denklogisch, dass diese Verwerfungen, die in den kommenden Monaten erst noch richtig an die Oberfläche kommen und ihre Opfer finden werden. Wer sich jetzt allerdings freut und denkt, man könne nun günstiger kaufen, weil viele Objekte auf den Markt kommen, den muss ich leider enttäuschen. In Hamburg oder München z.B. samt dem dazugehörigen Speckgürtel werden vermehrte Zwangsversteigerungen bzw. Notverkäufe nicht zu Preissenkungen führen. Sollten vermehrt Objekte auf den Markt kommen, wird der Markt meiner Ansicht nach alles aufsaugen, so dass es wohl nicht zu nachhaltigen Preiskorrekturen kommen wird, zumindest nicht mittelfristig. Es ist einfach zu viel Geld im Markt. Die Flucht in Sachwerte wird weitergehen, Investmentrenditen (bei Anlageobjekten) scheinen bei vielen Marktteilnehmern nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen. In bestimmten Regionen kann es zu Preissenkungen kommen, aber wohl nicht in den gefragten Metropolen. Sollte die Konjunktur allerdings dauerhaften Schaden nehmen, könnte sich das Blatt wenden.

Es besteht ein absoluter Verkäufermarkt. Geraten Eigentümer in Notlage, hilft das Marktumfeld dabei, dass sie Ihre Objekte zu Höchstpreisen verkaufen und so die Kreditmittel vollständig zurückführen können. Zwangsversteigerungen dürften sich in den meisten Fällen vermeiden lassen, weil die Objekte vorher freihändig verkauft werden können. Hinzu kommt, dass die Banken häufig kulant sind und sich entgegenkommend zeigen, weil auch sie kein Interesse daran haben, dass es zu vermehrten Notverkäufen kommt. Zu nennen sind hier Stundungsvereinbarungen, Tilgungsaussetzung usw. Sollte die Anzahl der Versteigerungen zunehmen, ist jedoch davon auszugehen, dass die Gebote deutlich über den ermittelten Verkehrswerten liegen und selbst im Rahmen einer Versteigerung sämtliche Kreditmittel zurückgeführt werden können.“

Ein Blog von Sören Heinz
Haus- und Grundstücksmakler e.K.
Hagedorn & Partner Hamburg
heinz@hagedorn.one
Telefon: +49 (151) 50 56 10 74

Faktor 18: Landeshauptstadt Magdeburg – Tolles Renditeobjekt in guter Lage in der Neuen Neustadt

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Nicole Pellinen, Hagedorn & Partner: „Wir freuen uns, dieses tolle Renditeobjekt in der Landeshauptstadt Magdeburg mit in unser Portfolio aufgenommen zu haben. Wir kennen den Zinshausmarkt der Landeshauptstadt recht gut und beobachten diesen seit einigen Jahren, da wir verschiedene Investoren betreuen, die sich seit Jahren in diesem Umfeld bewegen. Ein klasse Gelegenheit, ein Objekt mit reichlich Potential zu einem durchaus attraktiven Preis zu erwerben, insbesondere im Hinblick auf eine dynamische Preisentwicklung und die steigende Nachfrage in diesem Makromarkt.“

Sechs Wohnungen & zwei Gewerbeeinheiten in sehr gut frequentierter Lauflage. Reichweitenstarke Werbeflächen an der Nord und an der Südfassade des Hauses. Das Objekt wurde 1995 aufwendig kernsaniert. Seitdem wurden fortlaufende Sanierungen der Wohnungen und des Gebäudes vorgenommen. Somit befindet sich das gesamte Objekt in einem ordentlichen Zustand. Das Objekt wird seit 1995 liebevoll und nachhaltig von einer ortsansässigen Hausverwaltung betreut. Die Gaszentralheizung ist aus dem Jahr 2000, der Energieausweis ist von 14.09.2018. Das Objekt ist langfristig und nachhaltig vermietet und erfreut sich einer gut gemischten Mieterstruktur. Zur Zeit steht eine Wohnung frei ( seit 01.08.2020 ). Bei der Vermarktung des Außenwerbeflächen gibt es zweifelsohne Optimierungsbedarf, hier besteht aber auch ein entsprechendes Potential zur Steigerung der laufenden Mieteinnahmen.

Das Wohn und Geschäftshaus befindet sich in der Landeshauptstadt Magdeburg, im nördlichen Stadtteil Neue Neustadt, zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 1, 8, 9 und 10 sowie den Buslinien 71 Olvenstedt und K69 Kannenstieg, Parkmöglichkeiten befinden sich in der Alexanderstraße. Das direkte Umfeld besticht durch die rege und gut gemischte Ansiedlung verschiedener Gewerbebetriebe in guten Wohn- und Geschäftshäusern, gepaart mit einer sehr guten Anbindung an den ÖPNV und den Fernverkehr.

Objektanschrift:
Lübecker Str. 96
39124 Magdeburg

Baujahr: 1890 (ohne Denkmalschutz)
Vermietbare Fläche: 533m²
Wohnfläche:370m²
Gewerbe :163m²
Etagen: 3
Kaufpreis: € 630.000,00

Ansprechpartner: 
Nicole Pellinen
Haus- und Grundstücksmaklerin e.K.
nicole@hagedorn.one
Telefon: +49 (173) 73 10 760

Alte Meierei Sandwehle in Garding, Kirchspiel

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Der Ursprung des Gebäudes ist auf das Jahr 1890 zurück zu führen und wurde als erste Meierei auf Eiderstedt in Sandwehle an der heutigen B 202 errichtet. Die Einweihung fand im Juli 1891 statt. Ausschlaggebend für den Standort war die zentrale Lage und das gute Grundwasser. 1939 war die alte Meierei Sandwehle pleite. Die Liegenschaft wurde verkauft und teilweise in Wohnraum umgewandelt. Die ebenfalls 1939 geplante Umnutzung der Gewerbeflächen in eine Schmiede wurde nie umgesetzt. Stattdessen zog 1948 eine Stickerei in die Räumlichkeiten ein. Der heutige Besitzer erwarb die Immobilie im Jahre 1980 und betreibt seitdem eine Kfz-Werkstatt mit Schwerpunkt Fahrradverkauf, Reparatur und Vermietung.

Knud Hagedorn, Hagedorn & Partner: „Das Ensemble wurde die letzten 40 Jahre aus einer Hand geführt, bewirtschaftet und entsprechend verbastelt. Man könnte von einem Flickenteppich sprechen, der schlecht bis gar nicht dokumentiert ist, sich aber ganz gut zu rechnen scheint. Nach einer gut strukturierten Sichtung und Neuordnung bietet sich hier ein Blumenstrauß an Möglichkeiten für Investoren, Enthusiasten oder Visionäre, die hier Ihren Ideen freien Lauf lassen können….Atelier, Hostal, Pension, Werkstatt, Gewerbebetrieb, Café, Restaurant, Jugendherberge, Fahrradhotel, Ferienwohnungen, Mitarbeiterwohnungen, Wohnraum für Saisonkräfte…oder gar ein Rückbau.“

Preis: € 379.000,00

Ansprechpartner:
Knud Hagedorn
Haus- und Grundstücksmakler e.K.
knud@hagedorn.one
Telefon: +49 (171) 83 97 700